Projektbeginn

Unser AG- und Projektleiter (Herr Klein) war durch Zufall auf das Projekt MikroMakro gestoßen und kam hierauf mit der Frage auf uns zu, ob wir denn nicht teilnehmen wöllten. Zu diesem Zeitpunkt waren wir noch Mitglieder der Forscher AG unserer Schule, was Herrn Klein wohl auf die Idee gebracht hatte uns zu fragen.
MikroMakro ist ein erfolgreiches vom Staat finanziertes Projekt, das auf dem Hauptgedanken basiert, junge forschungswillige Schüler finnanziell bei der Verwirklichung ihrer Ideen und Innovationen zu helfen. Nachdem wir eine Gruppe aus 7 interessierten und kreativen Mitschülern unserer Klasse gebildet hatten, bewarben wir uns für das Projekt. Dies taten wir, obwohl noch keine konkrete Idee vorhanden war, was genau wir denn erforschen wollten.
Anschließend an unsere Anmeldung wurde von den Verantwortlichen des Projektes zu jeder der MikroMakro-Gruppen die sich beworben hatten, ein Berater geschickt, der bei der Ideenfindung helfen sollte.
Nach mehreren Stunden des “Brainstormings” und verschiedenster Aufgaben, die unsere Kreativität in Gang setzten sollten, waren wir auch tatsälich auf einige gute Ideen gekommen, über die später im engeren Kreis abgestimmt wurde. Unsere Wahl, welche Idee wir verwirklichen wollten, fiel aufgrund unserer Neigungen zu den Fächern Chemie und Biologie auf das Projekt der Gewinnung von Zucker aus Algen.
Nach dem dieses grundlegene Problem der Ideenfindung geklärt war, kümmerten wir uns um unser Bewerbungsschreiben für das Projekt, das mit den entsprechenden Informationen an die hierfür verantwortlichen Sachbearbeiter geschickt wurde.
Nachdem wir kurz vor Ende der Bewerbungsfrist unsere Bewerbung abgeschickt hatten, warteten wir gespannt auf die Entscheidung des Gremiums von MikroMakro, ob unser Projekt angenommen und finanziert werden würde.

Nachdem einige Zeit vergangen war und wir schon fast nicht mehr an die Zusage des Gremiums glaubten, kam schließlich die Nachricht der Zusage. Voller Freude setzten wir uns hin und machten uns erste Gedanken über die Vorgehensweise nach der wir zum erfolgreichen Gelingen unseres Projektes vorgehen wollten. Zuerst schrieben wir alle notwendigen Materialen auf eine Liste und bestellten diese über das Internet. Nach der Bestellung der notwenigen Chemikalien, Geräte und des sonstigen Arbeitsbedarfs berieten wir über die Frage, wo genau wir unsere Forschungen durchführen könnten und wollten. Hierzu wies uns unser Projektleiter darauf hin, dass es einen Biologie-Vorbereitungsraum an unserer Schule gäbe, der von den Biologielehrern nur noch als Abstellkammer genutzt werden würde. Also machten wir uns an die Arbeit und räumten den Raum so gut es ging auf, sodass die hintere zum Fenster zeigende Hälfe vollständig leer geräumt war. Herr Klein war davon so begeistert, dass uns die Hälfte des Raumes auf Schülerzeit zugesprochen wurde.

Nach und nach füllte sich unser Raum mit verschiedensten Materialien (Chemikalien, Laborbedarf, technische Gerätschaften, etc.), bis schließlich auch die bestellten Algenstämme der Chlorella vulgaris aus dem Internetversandt eines Auqaristikladens eintrafen. Etwas später erhielten wir weitere Algenreinkulturen aus der Universität Göttingen, um mit so vielen verschiedenen Algenstämmen wie möglich Untersuchungen durchführen zu können. (Mittlerweile beherbergen wir 10 verschiedene Algenarten, siehe hierzu: ” Die Algen”). Unser zuerst so karger Raum entwickelte sich im Laufe des Projektes zu einem den Umständen unserer Schule und den uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln entsprechend annehmbaren Labor.

Heute ist die Arbeitsteilung unserer Gruppe gut nach den speziefischen Eigenschaften und Taleneten seiner Mitglieder angepasst, so dass sich jetzt schon einige Teilerfolge beobachten lassen, nicht zuletzt auch dank der hervoragenden Unterstützung durch unsere betreuenden Lehrer Herr Klein und Frau Frank.

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