Hydrolytische Methode

Eine Methode für die Zersetzung des Polysaccharids ist der hydrolytische Ansatz. Dabei werden die Polysaccharide zusammen mit verdünnten Säuren gekocht und damit werden die Bindungen zwischen den Zuckerbausteinen gespalten, sodass man im Idealfall eine Lösung der Monomere oder zumindest kleinere Bruchstücke aus dem großen Polysaccharid erhält.

Wir verwendeten für unsere Hydrolysen Salzsäure (10 %) sowie Zitronensäure, welche wir in unseren Ansätzen in verschiedensten Konzentrationen testeten. Allerdings entstanden dabei beim Kochen unangenehm riechende Gase (penetranter Fäkalgeruch), welche vermutlich auf Reaktionen mit uns noch unbekannten Inhaltsstoffen der Reaktionsgemische zurückgingen. Durch diese dabei entstehenden Gase und der Tatsache, dass sich in unserem Labor kein Abzug befand, kam es mehrmals zur unabsichtlichen Freisetzung dieser Gase in das Schulhaus, was zur Auflösung einer „Gesamtlehrerkonferenz“ am Nachmittag und zum verspäteten Beginn des Unterrichts in den Biologie-Räumen am Mittag führte. Als auch unsere betreuenden Lehrer uns mit „Stürmung des Labors“ und „Lynchjustiz“ drohten, wurde dieser Ansatz nicht mehr weiter verfolgt.

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